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Partner & Förderer

Projektträger

Klimaschutzleitstelle der Region Hannover

logo_region_hannoverDie Region Hannover hat sich zum Ziel gesetzt, den CO₂-Ausstoß in der Regionsverwaltung und in ihrem eigenen Wirkungskreis bis zum Jahr 2020 um 40 Prozent zu reduzieren und unterstützt damit aktiv die Ziele der Bundesregierung. Die Regionsversammlung hat dafür 2009 ein Klimaschutzrahmenprogramm beschlossen, das 50 eigene Maßnahmen benennt, mit denen sich der Ausstoß klimaschädigender Treibhausgas-Emissionen senken lässt. Im Frühjahr 2011 wurde das Klimaschutzrahmenprogramm der Region Hannover um einen weiteren Baustein „Gesundheit und Klimaschutz“ erweitert: Die Verwaltung der Region Hannover soll Projekte zur klimaschonenden Ernährung als Bestandteil eines umweltbewussten Verhaltens fördern.
Das im Mai 2014 beschlossene Integrierte Klimaschutzkonzept für die Verwaltung der Region Hannover, als Fortschreibung des Klimaschutzrahmenprogramms, setzt diesen Ansatz unter der Bezeichnung „Ernährung und Klimaschutz“ fort. Vorgesehen ist, Strategien und Maßnahmen zur CO₂-Reduktion im Bereich Ernährung, Lebensmittelverbrauch und Gesundheit zu entwickeln und den vegetarischen Aktionstag auszuweiten. Als zusätzliche, neue Maßnahme sind Strategien für ein klimafreundliches und gesundes Catering bei Veranstaltungen aufzustellen.
Wer seinen Fleischkonsum reduziert und saisonale Lebensmittel aus der Region nutzt, am besten aus Bio-Anbau, tut auch etwas für das Klima, denn die Produktion von Lebensmitteln ist der am meisten unterschätzte Faktor in der CO₂-Produktion. Durch ihr Verhalten haben KonsumentInnen es in der Hand, Einfluss auf das Angebot in Supermärkten, Restaurants oder Kantinen zu nehmen und können so die Bemühungen um eine nachhaltige Esskultur stärken.

Umweltzentrum Hannover e.V.

Umweltzentrum Hannover e.V.

Das Umweltzentrum verbindet im Projekt „aromaTisch vegetarisch“ seine langjährigen Aktivitäten für den Klimaschutz und für Bio-Lebensmittel. Denn ein größeres vegetarisches Speisenangebot, bevorzugt aus biologischer Erzeugung, bietet eine Vielzahl ökologischer Vorteile, z.B. für das Klima: Bis zu 20% der globalen CO₂-Emissionen können unserer Ernährung zugerechnet werden, wobei die Tierhaltung mit einem besonders hohen Wert zu Buche schlägt. Steht Fleisch weniger oft auf der Speisekarte, tut das nicht nur dem Klima gut. Die eingesparten Mittel können dann für qualitativ hochwertige pflanzliche Produkte genutzt werden. Wenn diese dann auch noch saisonal ausgewählt werden, ist die Preisdifferenz zwischen „konventionell“ und „bio“ gering. Deshalb wirbt „aromaTisch vegetarisch“ für den Einsatz von Bioprodukten aus dem ökologischen Landbau und informiert über die Bio-Zertifizierung in der Außer-Haus-Verpflegung – für klimafreundliche Genussmomente.
Das Umweltzentrum Hannover e.V. entwickelt und organisiert Kampagnen, Veranstaltungen und Projekte, die zu einer nachhaltigen Entwicklung beitragen. Professionelle, zielgruppen- und mediengerechte Arbeit, langjährige Kenntnis von Markt und Gesellschaft, eine gut vernetzte Planung sowie kreative Aktionen und Angebote kennzeichnen die Arbeit.
Das Umweltzentrum Hannover ist bei den „Bio kann jeder“-Fortbildungen für die Gemeinschaftsverpflegung im Bundesprogramm Ökolandbau mit seiner Agentur U.plus Regionalpartner für Niedersachsen. Das Vorhaben greift auch auf seit 1998 in verschiedenen Projektrahmen erworbenen Erfahrungen mit Nachhaltigkeits-Informationen und –Projekten mit Gastronomie und Gemeinschaftsverpflegung in der Region Hannover zurück. Auch im Themenfeld Klimaschutz verfügt das Umweltzentrum vor dem Hintergrund vielfältiger Vorhaben über umfangreiche Erfahrungen.

Förderer

Bundesprogramm Ökologischer Landbau und andere Formen nachhaltiger Landwirtschaft (BÖLN)

Logo_BOELNDas BÖLN hat sich zum Ziel gesetzt, die Rahmenbedingungen für die ökologische Land- und Lebensmittelwirtschaft und andere Formen nachhaltiger Landbewirtschaftung in Deutschland zu verbessern. Somit sollen die Voraussetzungen für ein gleichgewichtiges Wachstum von Angebot und Nachfrage von Bio-Produkten geschaffen werden. Das Programm wird vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) finanziert und in der Geschäftsstelle BÖLN in der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) in Bonn koordiniert und umgesetzt. Das BÖLN leistet einen wichtigen Beitrag zur dauerhaften strukturellen Verankerung von Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) im deutschen Bildungswesen und ist als offizielle Maßnahme der UN-Weltdekade „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ anerkannt. „Auch “aromaTisch vegetarisch – bunt.bio.lecker” leistet einen wichtigen Beitrag zur nachhaltigen Entwicklung. Neben den Informationen zum vegetarischen Angebot informiert das Projekt auch über die besondere Qualität von Bio-Produkten und deren Einsatz in der Gemeinschaftsverpflegung“, weiß Corinna Dahmen, Projektleiterin in der Geschäftsstelle des BÖLN. „Eine Bevorzugung pflanzlicher und ökologischer Lebensmittel ist ein wichtiger Schritt in Richtung einer zukunftsfähigen Ernährungsweise.“ Weitere Informationen zum Bundesprogramm finden Sie unter www.bundesprogramm.de.

Kooperationspartner

Agenda21- und Nachhaltigkeitsbüro der Landeshauptstadt Hannover

Logo_Agenda21_LHHDas Agenda21- und Nachhaltigkeitsbüro der LHH legt seinen Schwerpunkt auf eine nachhaltige Entwicklung, die weltweit sozialgerechte, ökologische und wirtschaftlich vertretbare Lösungen aufzeigt. Fleischarme und vegetarische Ernährung bieten dabei eine einfache Möglichkeit, das eigene Handeln nachhaltiger zu gestalten. Das Agenda21- und Nachhaltigkeitsbüro bewirbt mit dem Projekt „aromaTisch vegetarisch“ vor allem nachhaltige Lebensstile und Fairen Handel. Dabei wird bewusst auf genussvolle Alternativen gesetzt. Aber auch die Bildungsangebote des Agenda21- und Nachhaltigkeitsbüro werden um die Aspekte der Ernährung im Sinne ökologisch und sozial nachhaltiger Konsumweisen ergänzt. Die Auswirkungen der Massentierhaltung und des Fleischexports sind gerade im Globalen Süden ein spürbares Problem. Als FairTradeTown setzt sich Hannover aktiv für sozial und ökologisch gerechtes Handeln ein. Es ist daher selbstverständlich, dass die Verwaltung der Stadt hier mit gutem Beispiel als Vorbild wirken will und sich für partnerschaftliches Handeln einsetzt. Denn Verantwortung endet schließlich nicht an der Stadtgrenze.

Deutscher Hotel- und Gaststättenverband (DEHOGA) Region Hannover e.V.

Logo_Dehoga_KV-RegionHannoverDer DEHOGA Niedersachsen unterstützt das Projekt „aromaTisch vegetarisch – bunt.bio.lecker“ mit der Bewerbung der Köcheschulungen als wichtigem Fortbildungsinstrument für die vegetarische Küche unter seinen Mitgliedern und beteiligt sich aktiv an der Entwicklung gemeinsamer Aktionswochen und Veranstaltungen in Hannovers Gastronomie.

Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE)

DGE-LogoIm Rahmen des Projektes „aromaTisch vegetarisch – bunt.bio.lecker“ werden die Qualitätsstandards der DGE mitkommuniziert. Sie wurden für verschiedene Zielgruppen (Kitas, Schulen, Betriebsgastronomie, Senioreneinrichtungen etc.) erstellt und werben für einen maßvollen Genuss von Fleisch.

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