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Hintergrund

aromaTisch vegetarisch – bunt.bio.lecker

Die vegetarische Ernährung erfreut sich zunehmender Beliebtheit und gehört für viele Menschen zum täglichen kulinarischen Genuss: Salat und Gemüse sind mehr als Beilagen, wenn sie interessant zubereitet und schmackhaft ergänzt werden, zum Beispiel mit Kürbiskernen, Nüssen und bunten Kräutern.

Grafik_CO2_FleischDas Projekt „aromaTisch vegetarisch – bunt.bio.lecker“ macht Lust auf vegetarische Genüsse. Lernen Sie vielfältige vegetarische Alternativen kennen mit Gemüse, Getreide, Hülsenfrüchten, Käse & Co. Durchgeführt wird das Projekt vom Umweltzentrum Hannover e.V. in Kooperation mit dem Agenda21- und Nachhaltigkeitsbüro der Landeshauptstadt Hannover und der Klimaschutzleitstelle Region Hannover mit Fördermitteln vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestags im Rahmen des Bundesprogramm Ökologischer Landbau und andere Formen nachhaltiger Landwirtschaft.

Sie sind Küchenprofi? Dann unterstützen wir Sie bei der Einführung und Bewerbung aromatisch-vegetarischer Angebote in Ihrem Betrieb oder Ihrer Einrichtung und mit Informationen zur Bio-Zertifizierung.

Sie sind VerbraucherIn? Dann stellen wir Ihnen die große Vielfalt der vegetarischen Küche vor und versorgen Sie mit Wissenswertem zu den Vorteilen einer fleischarmen Ernährung und zur Ernährung mit Bio-Produkten.

Unsere Angebote

Fortbildung für Küchenprofis
· Köcheschulungen
· Schulungen für Küchen- und Servicepersonal
· Exkursionen zu Bio-Betrieben
· Erfahrungsaustausch

Aktionstage
· in Einrichtungen der Gemeinschaftsverpflegung

Aktionswochen
· aromaTisch vegetarisch erleben

Vegetarische Picknicks
· gemeinsam vegetarisch genießen

Homepage
· auf www.aromatisch-vegetarisch.de erfahren Sie, wo Sie in Stadt und Region Hannover lecker vegetarisch essen können, Wissenswertes & Rezepte

Genuss und Bio – eine gelungene Kombination

Wenn beim Kochen der Genuss im Vordergrund steht, hat Bio mehr zu bieten: Denn Bio-Betriebe aus der Region liefern schmackhafte Zutaten, bei deren Herstellung die Natur geschont, die Tiere artgerecht gehalten werden und der Betriebskreislauf möglichst geschlossen ist. Bio-Bauern verzichten konsequent auf chemischsynthetische Pflanzenschutz- und Düngemittel. Die ökologische Verarbeitung kommt ohne Geschmacksverstärker, Aromen nichtnatürlichen Ursprungs und viele andere Zusatzstoffe aus. Sowohl im Anbau als auch bei der Verarbeitung von Bio-Produkten ist die Nutzung von Gentechnik verboten.
Logo_Bio_Siegel_klInfos zum Einsatz von Bio-Lebensmitteln werden in regelmäßigen „Bio kann jeder“ – Workshops vermittelt.
Weitere Infos – auch zur Bio-Zertifizierung – stehen auf www.oekolandbau.de zur Verfügung.

Der Blick über den Tellerrand: Essen und Klimaschutz

Unsere fleischhaltige Ernährung beeinflusst auch unser Klima: Die globale Tierhaltung verursacht gut 18 Prozent der treibhauswirksamen Gase. Das ist mehr als der gesamte Verkehrssektor verursacht.

Der Gesundheit zuliebe

In Deutschland essen die Menschen deutlich mehr als die von der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) wöchentlich empfohlene Menge an Fleisch und Wurstwaren. Eine ausgewogene, abwechslungsreiche Ernährung mit Gemüse und Vollkornprodukten, frisch und möglichst wenig verarbeitet, ist gesund und hält fit. Für die unterschiedlichen Lebenswelten hat die DGE diese Empfehlungen in ihren Qualitätsstandards zusammengefasst, welche auf www.dge.de angeschaut und bestellt werden können.

Für mehr Verteilungsgerechtigkeit

Wer sich fleischarm oder vegetarisch ernährt, handelt nachhaltig. Denn für die heimische Tierhaltung werden in anderen Regionen der Erde Futtermittel produziert und diese großen Landflächen fehlen den Menschen dort für den Anbau ihrer eigenen Nahrung. Auch der Export hierzulande unbeliebter Fleischteile (z. B. Hähnchenflügel) auf die Südhalbkugel hat einen negativen Einfluss auf die dortigen lokalen Märkte.

Materialien zum Download:

Projekt-Flyer aromaTisch vegetarisch – bunt.bio.lecker
(PDF, 2.784 KB)

Fleischatlas 2014
(PDF, 3.707 KB)

Klimaretter Bio? Der foodwatch-Report über den Treibhauseffekt von konventioneller und ökologischer Landwirtschaft in Deutschland (2008)
(PDF, 943 KB)

Klimafreundlich essen: weniger Fleisch, bio, regional & frisch (2007)
(PDF, 159 KB)

Treibhausgasemissionen durch Erzeugung und Verarbeitung von Lebensmitteln, Darmstadt (2007)
(PDF, 243 KB)

Vollwertig essen und trinken nach den 10 Regeln der Deutschen Gesellschaft für Ernährung
(PDF, 112 KB)

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